Aktivitäten

Erlebnis Eistauchen 2009

Bei klirrender Eiseskälte, aber herrlichem Sonnenschein, trafen sich einige Manati-Taucher, um am Sonntag den 11.Januar 2009 sich einer besonderen Herausforderung zu stellen. Man nehme eine handelsübliche Motorsäge, begebe sich auf eine tragfähige Eisfläche und beginne ein Einstiegsloch freizulegen. Mit Stöcken oder Stangen schiebe man die ausgesägte Eisplatte unter das Eis, um so die Einstiegstelle freizulegen. Damit ist der erste Schritt für einen Eistauchgang gelegt.

Da nach dem Tauchgang die Einstiegstelle zur Gefahr für Schlittschuhläufer oder Spaziergänger werden könnte, wird diese nach dem Tauchgang wieder an seine Ausgangslage zurückgeschoben, sodass an dieser Stelle relativ schnell das Eisloch wieder zu gefrieren kann.

Einige Vorbereitung und Basiswissen sind natürlich Grundvoraussetzung für einen sicheren Tauchgang. Bei Lufttemperaturen unter dem Gefrierpunkt sollte man den ersten Atemzug möglichst erst unterhalb der Wasseroberfläche machen. Die Gefahr, dass der Atemregler einfriert, ist daher besonders groß. Die Wassertemperaturen können schnell und unerwartet während eines Tauchgangs zu Vereisungen führen.

Nicht nur den Gerätschaften machen die kalten Temperaturen zu schaffen, auch den Tauchern kann diese Eiseskälte schnell zur Gefahr werden. Dafür entschädigt aber der Unterwassergang, der nur wenigen gegönnt ist. Fällt Sonnenlicht durch eine klare Eisdecke, so entsteht ein unbeschreiblich schönes Licht. Die ausgeatmeten Luftblasen bleiben unter der Eisdecke „hängen“. Ein unvergessliches Naturspektakel.
Ein Tauchgang unterm Eis gehört eben zu den ganz besonderen Erfahrungen im einem Taucherleben.

 

Einstieg wird ausgesägt 
Eisplatte unters Eis geschoben
Ab ins kühle Nass
Abtauchen
klare Sicht
Buddyleine sichert beide Taucher ab
Blick des Tauchers auf das Sicherungspersonal am Einstieg
Gut gekühlt!!!!
Eis und Schnee im Halbtrockenanzug
Frischluft und Schnee tut so gut

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