Paxos Paxi Gaios
Die Inselhauptstadt Gaios wird durch die, ihr nur wenige
Meter vorgelagerte kleine Insel Ágios Nikólaos vor dem
offenen Meer geschützt. Auf der unter Naturschutz stehenden
Insel kann man im Rahmen geführter Ausflüge die Ruinen der
1432 von den Venezianern erbauten Festung und einer
Windmühle besichtigen. Dahinter ruht das noch kleinere
Inselchen Panagía mit der strahlend weißen Wallfahrtskirche
der Panagía, die am 15. August zu der Entschlafung Mariens
zum Ziel vieler Einheimischer und ihrer Boote wird.

Die Uferpromenade von Gaios ist eine beliebte Flaniermeile.
In den ruhigen Gewässern des Hafens spiegeln sich die
aneinandergereihten klassizistischen Villen wider. Die
Pastelltöne ihrer Fassaden erinnern an alte Zeiten –
irgendwie märchenhaft. Am südlichen Ende der Promenade ist
dem griechischen Freiheitskämpfer Georgios Anemogiánnis ein
Denkmal gewidmet. Während des Freiheitskampfes gegen die
Türken hat er im Alter von 23 Jahren im Hafen von Gaios ein
türkisches Schiff in Brand gesetzt. Einige Meter weiter
nördlich hat man in dem 1906 errichteten Gebäude der
ehemaligen Grundschule ein kleines Heimatmuseum
eingerichtet. Dort erzählt man liebevoll die Geschichte der
kleinen Insel. Dann trifft man auch schon auf die Platía.
Rund um die Kirche Agíon Apostolon säumen sich einige Cafés
und Tavernen. Von hier gelangt man auch in die schmalen,
gepflasterten Gassen und zur Bushaltestelle des Ortes. |